Wer hat in der Akademie …
… seine Leidenschaft fürs Interview oder die Reportage entdeckt? Eine Idee für einen neuen beruflichen Weg bekommen? Wer erinnert sich an markante Sätze großer DozentInnen? Wer zehrt bis heute von welchen Volokurs-Weisheiten? Wer hat in der Akademie den Freund oder die Freundin fürs Leben gefunden? Welches Kursnetzwerk besteht bis heute?
Die vier Wochen im Mai 2008 waren wohl die sonnenreichsten seit Aufzeichnung der Wetterdaten. Kombiniert mit vielen tollen Leuten, die ich bis heute regelmäßig treffe und einem fantastischen Seminarleiter – Kai V. Mehr kann man nicht erwarten.
Es waren vier Wochen im Juni 2009, die mit dem Tode Michael Jacksons endeten. Vier tolle Wochen voller Spaß, Information, und einer Menge toller Leute.
Was mich an der Akademie jedes Mal beeindruckt, ist die Art, wie alle miteinander umgehen: Offen, ehrlich, immer auf Augenhöhe.
Hier gibt’s keine Selbstdarsteller, keine arroganten Sprücheklopfer und keine alten Hasen, die selbstgefällig erzählen, wie erfolgreich sie sind (solche soll es ja geben in anderen Akademien/Redaktionen
Hier gibt es: pragmatische Tipps, Ratschläge, gute Gespräche, nette Kollegen und immer immer: Referenten, die allesamt Profis sind.
So, genug gejubelt!
Moin!
1970 ist ein guter Jahrgang: Die Akademie wurde gegründet und ich erblickte das Licht der Welt. Diese beiden epochalen Ereignisse können wir dieses Jahr nun zum vierzigsten Mal im September gebührend feiern. Und das Beste: Beide Jubilare sind noch jugendlich frisch (ich fühle mich gefangen im Körper eines 25-Jährigen …)
Und sonst? Die journalistischen Träume, die wir hier im Herbst 2001 gesponnen haben, sind mittlerweile der harten (Arbeits-)Realität in den Medien gewichen. Dennoch habe ich hier erworbene Fähigkeiten im Job anwenden können: Die TV-Spezialisierung war mir behilflich bei meinem Wechsel von Print zu TV. Und die Akademie hat einen nicht zu verachtenden Standortvorteil: Hamburg! Dies verbunden mit der hohen Kompetenz der Dozenten – mehr geht nicht!
So denn, in Hamburg sagt man Tschüs und Ahoi. Und für den Volo-Tag gilt: Tanzt, der König will Spaß haben
Reportagen, Glossen, Interviews – das komplette ABC des Journalismus lernt man hier in der Akademie so elegant und plüschig wie nirgendwo sonst. Jubel! Trommelwirbel! Tusch! Und das Beste: Meine hier verfasste Reportage hat inzwischen die NEON gedruckt und das war mein Einstieg als glückliche Freie. Danke, crazy Academy!
Zum zweiten Mal Volotag und zum zweiten Mal jede Menge Input, neue Leute, Sonnenschein, spannende Referenten. Und jetzt muss ich abgeben, weil Peter eigentlich dran war….
4 Wochen, 12 Teilnehmer, 2 Semniarleiterinnen und EINE Akademie!
Die Akademie für Publizistik. Seit Jahren ist sie mir ein Begriff gewesen und auf einmal durfte dann auch ich endlich hin.
Die Erwartungen sind übertroffen worden. Eine unglaubliche Zeit, tolle Dozenten, interessante Themen und eine super Organisation.
DANKE für die Motivation, den Mut und das Wissen, welches ich durch die Akademie bekommen habe.
Der Kurs in Hamburg war Höhepunkt eines spannenden Volontariats … Kompetente Seminarleiter, nette Volontärskollegen, spannende Themen, und das alles an der Außenalster, in der schönsten Stadt der Welt!
Vier Wochen Volokurs gegen Anfang des Volos waren hervorragend und gaben meiner Arbeit eine klare Linie, an der ich mich entlanghangeln konnte. Eine der besten Ideen der Akademie in den 40 Jahren des Bestehens: der Volotag! Nächstes Jahr in diesem Theater.
Immer wenn die ich die Akademie besuche, fühle ich mich, als sei die Zeit stehen geblieben. Die Wall of Fame gibt es immer noch, die Gummibärchen auch – wie schön
Nicht nur deshalb komme ich jedes Jahr immer wieder zum Volotag – natürlich auch wegen der guten Kontakte und den journalistischen Impulsen, ohne die mein erfolgreicher Start in die Freischreiberei sicherlich anders verlaufen wäre.
Das war die längste, schönste und letzte Klassenfahrt meines Lebens – allerdings ohne Früchtetee und mit Info-Veranstaltungen, die mich wirklich interessieren. Danke für eine tolle Zeit!!!
Der beste April des Jahres 2010
(Zitat Alex). Es waren vier super tolle Wochen, mit super tollen neuen Eindrücken, in einer super tollen Stadt mit super tollen Volos.
Akademie für Publizistik – ein Name, den ich kannte, seit ich das erste Mal daran dachte “irgendwas mit schreiben” zu machen. Als ich im Herbst 2009 endlich endlich und gottseidank NOCH das Glück hatte, im Rahmen meines Volos den Kompaktkurs zu machen, war ich happy. Es hat einfach Spass gemacht, ich habe tolle Leute kennengelernt und einfach viel gelernt – auch, dass das mit dem Schreiben trotz aller Widrigkeiten die richtige Entscheidung war und der Journalismus einfach ein tolles Berufsfeld war. Komme gern wieder!
Die Akademie war für mich in meinen ersten Redakteursjahren ein bloßes Programmheft, in das ich interessiert hineinschaute. Dann belegte ich mein erstes Seminar, und als ich kurz darauf, 1994, aus privaten Gründen nach Hamburg wechseln wollte, war der Seminarleiter Karsten Kurowski sofort bereit, mich zu unterstützen. Er vermittelte mir einen Termin bei Will Teichert, dem damaligen Direktor. Der nahm sich eine Dreiviertelstunde Zeit für mich, überlegte mir mir, bei welcher Redaktion ich es wohl versuchen könnte. Alles ganz selbstverständlich, ohne Allüren und Aufhebens. Das habe ich den beiden nie vergessen, und der Akademie fühle ich mich seitdem persönlich verbunden.
die akademie ist mir sehr ans herz gewachsen. als ich sie zum ersten mal betrat, war ich volontärin bei der taz hamburg. als tazlerin bekam ich in der akademie einen kulturschock: eine saubere küche, eine funktionierende kaffeemaschine, eine spülmaschine gar! und dann erst die atmosphäre: seminarleiter arne böcker unterstützte, scherzte, beriet. die dozentInnen waren allesamt hilfsbereit und respektvoll. all das kannte ich aus dem redaktionsalltag etwas anders. heute, fast zwanzig jahre später, bin ich dozentin an der akademie. und noch immer schätze ich die aufgeräumte küche (wenn meine zuhause nur auch so aussähe!). aber noch viel mehr schätze ich die sehr freundliche, manchmal gar herzliche atmosphäre: die seminarleiterInnen unterstützen, beraten, scherzen; die volos und seminarteilnehmerInnen sind inspirierend; die geschäftsstelle ist immer guter dinge und hat ein offenes ohr für meine anliegen; die chefin ist absolut liebenswürdig und nahbar. wenn ich mir eine arbeitsstelle backen könnte, dann würde ich sie mir nach dem rezept der akademie backen. ich weiß, das alles hört sich nach bezahlter lobhudelei an. doch so ist es nicht. erstens: ich meine das ernst, ich finde die akademie wirklich so toll. und zweitens: ich habe dafür keinen cent bekommen.
Es war im letzten Winter in der Hamburger Schanze, als beinahe wir mit unseren Kinderwagen zusammenstießen. Gela und hatten uns im Volokurs vor fast sieben Jahren kennen gelernt, waren dann stets in Verbindung geblieben, hatten uns zuletzt aber etwa ein Jahr lang nicht gesehen. Nun stellten wir fest, dass wir fast zur gleichen Zeit Söhne bekommen hatten.
Mittlerweile haben Aldo und Per schon zusammen Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft geguckt, im Wohlerspark auf der Decke herumgeturnt und beim Babyschwimmen geplantscht. Und wenn wir nicht gerade unsere Kleinen ermahnen, kein Gras zu essen, tauschen Gela und ich uns über Perspektiven im Job aus. Oder überlegen, wer uns die Geschichte “Mutter-Kind-Kur im Selbstversuch” abkaufen würde.
Menschen kennenlernen, Kontakte knüpfen, Freundschaften fürs Leben begründen – das sind die schönen Nebenwirkungen der Kurse an der Akademie für Publizistik. Herzlichen Dank dafür!
Glück. Glück hat sie gebracht, die AfP. Einen Tritt in den Hintern auch. Umdenken in der Folge. Kurzum: Ohne die AfP wäre heute manches anders. Keinesfalls besser. Meinen Glückwunsch zum 40.
Am Ende des Kompaktkurses war ich fest entschlossen, zu kündigen. Mein Volontariat hinzuschmeißen, um wieder dort zu arbeiten, wo ich unterbezahlt und vielbeschäftigt, aber glücklich gewesen war: Als freier (Polizei-) Reporter im hessischen Lokalen. Ich blieb dann doch beim Frauenmagazin. Und in Hamburg. Auch, weil mir mein Seminarleiter KV in Aussicht gestellt hatte, meine Begeisterung für Web 2.0 an der Akademie auszuleben. Heute beschäftige ich mich immer noch mit Chichi et al., träume nach wie vor vom Lokalen – und unterrichte nebenher die Volos in der Warburgstraße. Ganz schön krass, da zwischen Verzweiflung und Status quo gerade mal 24 Monate liegen – das ganze jetzt mal 20 und wir haben die Geschichte der Akademie…
Gute Freunde behaupten, gleich nach Steffen Seibert käme ich in der Kette glänzender Perlen, die der Journalismus in den letzten Jahren vor die PR geworfen hat. – Ich verdanke der Akademie für Publizistik eine gute Ausbildung und eine Übernahmegarantie nach ein paar Monaten als Volo. Ich verdanke der Akademie auch einen Knick in der Laufbahn, bei dem mir mittlerweile egal ist, ob er nach unten oder nach oben zeigt. Ich verdanke der Akademie (genauer dem Ende eines Telefonats), dass ich kein Journalist mehr und trotzdem froh bin. Dass ich nicht mehr an jedem Wochenende wertvolle Restlaufzeit auf der Autobahn verschwende. Und ich verdanke der Akademie – zumindest ein bisschen – , dass
meine Freundin meine Frau geworden ist, von der ich behaupte, dass sie die schönste, beste und klügste der Welt ist. – Gut, dass Ihr da seid. Auch für so was.
In der Akademie für Publizistik gibt es die schönsten orang-farbenen Macbook-Laptoptaschen. Die Suppen sind immer heiß. Die Würste kross und es gibt sehr viele verschiedene Sorten Ketchup. Ich mag diesen großen weißen Raum. Manchmal steht da eine passende weiße Blume drin. Das Mineralwasser perlt. Oben steht eine Jura Kaffeemaschine. Jura! Über die Besetzung des ersten Büros oben links könnte man eine Vorabendserie drehen. Die würde ich mir angucken. Jeden Tag. Das Arbeiten an der Akademie macht Spaß. Und das ist wohl der allererste und allerbeste Grund um zu Jubeln. Nach der Arbeit kann man dann zu diesem Steg an der Alster gehen, der wackelt ein bisschen und die Sonne scheint auch noch. Hurra!
Ich durfte am ersten Führungskräfte-Seminar teilnehmen, das die Akademie Anfang der 1990er veranstaltet hat – damals noch traditions- und standesbewusster als heute in einer (gemieteten) Villa in der Magdalenenstrasse. Vor Kursbeginn trafen sich -teilnehmer und -leitung allmorgendlich vorm Kamin zum “Sichten der Weltpresse”. Jedesmal wurde sofort diskutiert. Hinterher fühlte man sich klüger – jeden Morgen!
Allein für dieses Gefühl, für dieses Lernerlebnis über die Macht der Presse bin ich der Akademie dankbar.
An einem Nachmittag durften wir Kursteilnehmer den Prototypen eines Strategiespiels ausprobieren, mit dem eine Unternehmensberatung das Kostenmanagement von Zeitschriften optimieren wollte. Die Übung war für eine Stunde angesetzt. In dieser Zeit sollten wir die Zeitschrift, die uns die Spiel-Software anvertraut hatte, so erfolgreich und so profitabel wie möglich machen.
Mein Spielpartner und ich ritten das Projekt jedoch in nur 10 Minuten in die Pleite. Wir konnten es nicht besser. Der Übungsleiter gestattete uns dennoch einen zweiten Versuch. Auch der endete im Konkurs.
Für dieses sehr deutliche (und ziemlich peinliche) Aufzeigen meiner Grenzen bin ich der Akademie ebenfalls dankbar.
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