Wer hat in der Akademie …

… seine Leidenschaft fürs Interview oder die Reportage entdeckt? Eine Idee für einen neuen beruflichen Weg bekommen? Wer erinnert sich an markante Sätze großer DozentInnen? Wer zehrt bis heute von welchen Volokurs-Weisheiten? Wer hat in der Akademie den Freund oder die Freundin fürs Leben gefunden? Welches Kursnetzwerk besteht bis heute?

Wenn Sie mitschreiben möchten – das Formular finden sie auf dieser Seite ganz unten.

  Phillip schrieb am Juli 3rd, 2010 um 09:56

Die vier Wochen im Mai 2008 waren wohl die sonnenreichsten seit Aufzeichnung der Wetterdaten. Kombiniert mit vielen tollen Leuten, die ich bis heute regelmäßig treffe und einem fantastischen Seminarleiter – Kai V. Mehr kann man nicht erwarten.

  c’t-Martin schrieb am Juli 3rd, 2010 um 10:32

Es waren vier Wochen im Juni 2009, die mit dem Tode Michael Jacksons endeten. Vier tolle Wochen voller Spaß, Information, und einer Menge toller Leute.

  Benjamin schrieb am Juli 3rd, 2010 um 11:08

Was mich an der Akademie jedes Mal beeindruckt, ist die Art, wie alle miteinander umgehen: Offen, ehrlich, immer auf Augenhöhe.

Hier gibt’s keine Selbstdarsteller, keine arroganten Sprücheklopfer und keine alten Hasen, die selbstgefällig erzählen, wie erfolgreich sie sind (solche soll es ja geben in anderen Akademien/Redaktionen ;-)

Hier gibt es: pragmatische Tipps, Ratschläge, gute Gespräche, nette Kollegen und immer immer: Referenten, die allesamt Profis sind.

So, genug gejubelt! :-)

  Hase schrieb am Juli 3rd, 2010 um 11:35

Moin!
1970 ist ein guter Jahrgang: Die Akademie wurde gegründet und ich erblickte das Licht der Welt. Diese beiden epochalen Ereignisse können wir dieses Jahr nun zum vierzigsten Mal im September gebührend feiern. Und das Beste: Beide Jubilare sind noch jugendlich frisch (ich fühle mich gefangen im Körper eines 25-Jährigen …)

Und sonst? Die journalistischen Träume, die wir hier im Herbst 2001 gesponnen haben, sind mittlerweile der harten (Arbeits-)Realität in den Medien gewichen. Dennoch habe ich hier erworbene Fähigkeiten im Job anwenden können: Die TV-Spezialisierung war mir behilflich bei meinem Wechsel von Print zu TV. Und die Akademie hat einen nicht zu verachtenden Standortvorteil: Hamburg! Dies verbunden mit der hohen Kompetenz der Dozenten – mehr geht nicht!

So denn, in Hamburg sagt man Tschüs und Ahoi. Und für den Volo-Tag gilt: Tanzt, der König will Spaß haben :-)

  Silia Wiebe schrieb am Juli 3rd, 2010 um 11:53

Reportagen, Glossen, Interviews – das komplette ABC des Journalismus lernt man hier in der Akademie so elegant und plüschig wie nirgendwo sonst. Jubel! Trommelwirbel! Tusch! Und das Beste: Meine hier verfasste Reportage hat inzwischen die NEON gedruckt und das war mein Einstieg als glückliche Freie. Danke, crazy Academy!

  Verena Reygers schrieb am Juli 3rd, 2010 um 11:55

Zum zweiten Mal Volotag und zum zweiten Mal jede Menge Input, neue Leute, Sonnenschein, spannende Referenten. Und jetzt muss ich abgeben, weil Peter eigentlich dran war….

  Peter Helwig schrieb am Juli 3rd, 2010 um 12:08

4 Wochen, 12 Teilnehmer, 2 Semniarleiterinnen und EINE Akademie!
Die Akademie für Publizistik. Seit Jahren ist sie mir ein Begriff gewesen und auf einmal durfte dann auch ich endlich hin.
Die Erwartungen sind übertroffen worden. Eine unglaubliche Zeit, tolle Dozenten, interessante Themen und eine super Organisation.
DANKE für die Motivation, den Mut und das Wissen, welches ich durch die Akademie bekommen habe.

  Achim schrieb am Juli 3rd, 2010 um 12:32

Der Kurs in Hamburg war Höhepunkt eines spannenden Volontariats … Kompetente Seminarleiter, nette Volontärskollegen, spannende Themen, und das alles an der Außenalster, in der schönsten Stadt der Welt!

  Heiko Fleischmann schrieb am Juli 3rd, 2010 um 13:48

Vier Wochen Volokurs gegen Anfang des Volos waren hervorragend und gaben meiner Arbeit eine klare Linie, an der ich mich entlanghangeln konnte. Eine der besten Ideen der Akademie in den 40 Jahren des Bestehens: der Volotag! Nächstes Jahr in diesem Theater.

  Nicole Serocka schrieb am Juli 3rd, 2010 um 14:06

Immer wenn die ich die Akademie besuche, fühle ich mich, als sei die Zeit stehen geblieben. Die Wall of Fame gibt es immer noch, die Gummibärchen auch – wie schön :-) Nicht nur deshalb komme ich jedes Jahr immer wieder zum Volotag – natürlich auch wegen der guten Kontakte und den journalistischen Impulsen, ohne die mein erfolgreicher Start in die Freischreiberei sicherlich anders verlaufen wäre.

  Meike Lorenzen schrieb am Juli 7th, 2010 um 11:26

Das war die längste, schönste und letzte Klassenfahrt meines Lebens – allerdings ohne Früchtetee und mit Info-Veranstaltungen, die mich wirklich interessieren. Danke für eine tolle Zeit!!!

  Carolin Hasemann schrieb am Juli 7th, 2010 um 15:17

Der beste April des Jahres 2010 ;-) (Zitat Alex). Es waren vier super tolle Wochen, mit super tollen neuen Eindrücken, in einer super tollen Stadt mit super tollen Volos.

  Uta schrieb am Juli 7th, 2010 um 21:53

Akademie für Publizistik – ein Name, den ich kannte, seit ich das erste Mal daran dachte “irgendwas mit schreiben” zu machen. Als ich im Herbst 2009 endlich endlich und gottseidank NOCH das Glück hatte, im Rahmen meines Volos den Kompaktkurs zu machen, war ich happy. Es hat einfach Spass gemacht, ich habe tolle Leute kennengelernt und einfach viel gelernt – auch, dass das mit dem Schreiben trotz aller Widrigkeiten die richtige Entscheidung war und der Journalismus einfach ein tolles Berufsfeld war. Komme gern wieder!

  Christian Sauer schrieb am Juli 19th, 2010 um 09:25

Die Akademie war für mich in meinen ersten Redakteursjahren ein bloßes Programmheft, in das ich interessiert hineinschaute. Dann belegte ich mein erstes Seminar, und als ich kurz darauf, 1994, aus privaten Gründen nach Hamburg wechseln wollte, war der Seminarleiter Karsten Kurowski sofort bereit, mich zu unterstützen. Er vermittelte mir einen Termin bei Will Teichert, dem damaligen Direktor. Der nahm sich eine Dreiviertelstunde Zeit für mich, überlegte mir mir, bei welcher Redaktion ich es wohl versuchen könnte. Alles ganz selbstverständlich, ohne Allüren und Aufhebens. Das habe ich den beiden nie vergessen, und der Akademie fühle ich mich seitdem persönlich verbunden.

  Annette Bolz schrieb am Juli 19th, 2010 um 09:27

die akademie ist mir sehr ans herz gewachsen. als ich sie zum ersten mal betrat, war ich volontärin bei der taz hamburg. als tazlerin bekam ich in der akademie einen kulturschock: eine saubere küche, eine funktionierende kaffeemaschine, eine spülmaschine gar! und dann erst die atmosphäre: seminarleiter arne böcker unterstützte, scherzte, beriet. die dozentInnen waren allesamt hilfsbereit und respektvoll. all das kannte ich aus dem redaktionsalltag etwas anders. heute, fast zwanzig jahre später, bin ich dozentin an der akademie. und noch immer schätze ich die aufgeräumte küche (wenn meine zuhause nur auch so aussähe!). aber noch viel mehr schätze ich die sehr freundliche, manchmal gar herzliche atmosphäre: die seminarleiterInnen unterstützen, beraten, scherzen; die volos und seminarteilnehmerInnen sind inspirierend; die geschäftsstelle ist immer guter dinge und hat ein offenes ohr für meine anliegen; die chefin ist absolut liebenswürdig und nahbar. wenn ich mir eine arbeitsstelle backen könnte, dann würde ich sie mir nach dem rezept der akademie backen. ich weiß, das alles hört sich nach bezahlter lobhudelei an. doch so ist es nicht. erstens: ich meine das ernst, ich finde die akademie wirklich so toll. und zweitens: ich habe dafür keinen cent bekommen.

  Stefanie Richter schrieb am Juli 22nd, 2010 um 18:56

Es war im letzten Winter in der Hamburger Schanze, als beinahe wir mit unseren Kinderwagen zusammenstießen. Gela und hatten uns im Volokurs vor fast sieben Jahren kennen gelernt, waren dann stets in Verbindung geblieben, hatten uns zuletzt aber etwa ein Jahr lang nicht gesehen. Nun stellten wir fest, dass wir fast zur gleichen Zeit Söhne bekommen hatten.
Mittlerweile haben Aldo und Per schon zusammen Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft geguckt, im Wohlerspark auf der Decke herumgeturnt und beim Babyschwimmen geplantscht. Und wenn wir nicht gerade unsere Kleinen ermahnen, kein Gras zu essen, tauschen Gela und ich uns über Perspektiven im Job aus. Oder überlegen, wer uns die Geschichte “Mutter-Kind-Kur im Selbstversuch” abkaufen würde.
Menschen kennenlernen, Kontakte knüpfen, Freundschaften fürs Leben begründen – das sind die schönen Nebenwirkungen der Kurse an der Akademie für Publizistik. Herzlichen Dank dafür!

  Nike schrieb am August 5th, 2010 um 12:15

Glück. Glück hat sie gebracht, die AfP. Einen Tritt in den Hintern auch. Umdenken in der Folge. Kurzum: Ohne die AfP wäre heute manches anders. Keinesfalls besser. Meinen Glückwunsch zum 40.

  Katharina Kütemeyer schrieb am August 26th, 2010 um 14:41

Am Ende des Kompaktkurses war ich fest entschlossen, zu kündigen. Mein Volontariat hinzuschmeißen, um wieder dort zu arbeiten, wo ich unterbezahlt und vielbeschäftigt, aber glücklich gewesen war: Als freier (Polizei-) Reporter im hessischen Lokalen. Ich blieb dann doch beim Frauenmagazin. Und in Hamburg. Auch, weil mir mein Seminarleiter KV in Aussicht gestellt hatte, meine Begeisterung für Web 2.0 an der Akademie auszuleben. Heute beschäftige ich mich immer noch mit Chichi et al., träume nach wie vor vom Lokalen – und unterrichte nebenher die Volos in der Warburgstraße. Ganz schön krass, da zwischen Verzweiflung und Status quo gerade mal 24 Monate liegen – das ganze jetzt mal 20 und wir haben die Geschichte der Akademie…

  Christoph Holstein schrieb am August 29th, 2010 um 19:26

Gute Freunde behaupten, gleich nach Steffen Seibert käme ich in der Kette glänzender Perlen, die der Journalismus in den letzten Jahren vor die PR geworfen hat. – Ich verdanke der Akademie für Publizistik eine gute Ausbildung und eine Übernahmegarantie nach ein paar Monaten als Volo. Ich verdanke der Akademie auch einen Knick in der Laufbahn, bei dem mir mittlerweile egal ist, ob er nach unten oder nach oben zeigt. Ich verdanke der Akademie (genauer dem Ende eines Telefonats), dass ich kein Journalist mehr und trotzdem froh bin. Dass ich nicht mehr an jedem Wochenende wertvolle Restlaufzeit auf der Autobahn verschwende. Und ich verdanke der Akademie – zumindest ein bisschen – , dass
meine Freundin meine Frau geworden ist, von der ich behaupte, dass sie die schönste, beste und klügste der Welt ist. – Gut, dass Ihr da seid. Auch für so was.

  Marcus Bösch schrieb am September 2nd, 2010 um 14:51

In der Akademie für Publizistik gibt es die schönsten orang-farbenen Macbook-Laptoptaschen. Die Suppen sind immer heiß. Die Würste kross und es gibt sehr viele verschiedene Sorten Ketchup. Ich mag diesen großen weißen Raum. Manchmal steht da eine passende weiße Blume drin. Das Mineralwasser perlt. Oben steht eine Jura Kaffeemaschine. Jura! Über die Besetzung des ersten Büros oben links könnte man eine Vorabendserie drehen. Die würde ich mir angucken. Jeden Tag. Das Arbeiten an der Akademie macht Spaß. Und das ist wohl der allererste und allerbeste Grund um zu Jubeln. Nach der Arbeit kann man dann zu diesem Steg an der Alster gehen, der wackelt ein bisschen und die Sonne scheint auch noch. Hurra!

  Karl Kraut schrieb am September 3rd, 2010 um 13:07

Ich durfte am ersten Führungskräfte-Seminar teilnehmen, das die Akademie Anfang der 1990er veranstaltet hat – damals noch traditions- und standesbewusster als heute in einer (gemieteten) Villa in der Magdalenenstrasse. Vor Kursbeginn trafen sich -teilnehmer und -leitung allmorgendlich vorm Kamin zum “Sichten der Weltpresse”. Jedesmal wurde sofort diskutiert. Hinterher fühlte man sich klüger – jeden Morgen!
Allein für dieses Gefühl, für dieses Lernerlebnis über die Macht der Presse bin ich der Akademie dankbar.
An einem Nachmittag durften wir Kursteilnehmer den Prototypen eines Strategiespiels ausprobieren, mit dem eine Unternehmensberatung das Kostenmanagement von Zeitschriften optimieren wollte. Die Übung war für eine Stunde angesetzt. In dieser Zeit sollten wir die Zeitschrift, die uns die Spiel-Software anvertraut hatte, so erfolgreich und so profitabel wie möglich machen.
Mein Spielpartner und ich ritten das Projekt jedoch in nur 10 Minuten in die Pleite. Wir konnten es nicht besser. Der Übungsleiter gestattete uns dennoch einen zweiten Versuch. Auch der endete im Konkurs.
Für dieses sehr deutliche (und ziemlich peinliche) Aufzeigen meiner Grenzen bin ich der Akademie ebenfalls dankbar.

  Nea Matzen schrieb am September 7th, 2010 um 20:44

Er war eine der interessantesten und wichtigsten Begegnungen in meinem Leben. In meinen Augen war er ziemlich alt. Aber war er das eigentlich? Und war das wirklich wichtig? Gut aussehend – hatte er damals schon weiße Schläfen oder bilde ich mir das ein? Und klug – tatsächlich für mich das entscheidende Kriterium. Ich war tief beeindruckt von Armin Sellheim – und das lag nicht nur an seinem Parfum.

Vier Wochen Volontärskurs an der Akademie für Publizistik, damals noch mit Alsterblick in der Margarethenstraße. Ich war 19, erstes Ausbildungsjahr bei den “Husumer Nachrichten”, damals noch mit eigenem Mantel. Zweite Dekade auch in der Lebenszeit der Akademie für Publizistik.

Der Direktor oder Leiter der Akademie für Publizistik war Armin Sellheim. Das Thema: Recherche. Wir hörten dem Dozenten interessiert zu. Er kam von der Hamburger Morgenpost, glaube ich. Sellheim war dabei. Dass er zwischendurch mit jemandem sprach, der ihm einen Zettel hereinreichte, registrierten wir. Aber als er uns etwa eine halbe Stunde später fragte, wie diese Person ausgesehen habe, waren wir verblüfft und auch ein wenig schockiert, als alle 18 Volos eine andere Personenbeschreibung abgaben. Ein echtes Lehrstück in Sachen genauer Beobachtung und Aufmerksamkeit.

Zwei Tage später: Reportage. Gar nicht so einfach, ein Thema zu finden in der großen, großen Großstadt. Im “Café Keese” gab’s den Tanztee, bei dem es auch ums Tanzen ging. Darüber könnte ich schreiben. Das hieße aber auch Ausprobieren. Ich traute mich nicht alleine hin, wirklich nicht. Ein Kollege kam mit, nicht erkennbar als Begleitung. Ich tanzte mir tapfer meine Geschichte zusammen, schrieb am nächsten Tag und zitterte der Besprechung der Texte entgegen. Alles war dann ganz okay, ganz gut sogar. Aber: Ich hatte einen meiner Tänzer sehr ausführlich beschrieben, auch dass er ein angenehmes Parfum benutzte. “Und”, fragte Armin Sellheim, “welches Parfum war es?”. Ich hatte nicht gefragt. Ich wusste sofort, dass ich hätte fragen müssen. Wir einigten uns darauf, dass ich mir den Namen von Sellheims Parfum ausleihen durfte, ausnahmsweise und weil es ja eine Übung war. Eine wirkliche gute Übung.

Leider habe ich Armin Sellheim nie wieder gesehen, leider werde ich ihn auch bei der Jubiläumsfeier der Akademie für Publizistik nicht sehen. Er ist 2002 gestorben.

Im Netz findet sich kaum etwas über ihn. Ein Mann ohne digital profile. Die Bedeutung eines Menschen lässt sich so gar nicht an seiner Präsenz im Netz messen. Im Wikipedia-Eintrag über die Akademie tauchte er gar nicht auf. Aber so etwas lässt sich ja schnell ändern ;-) Eine Notiz des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger besagt:

“Armin Sellheim verstorben
Der langjährige Leiter der Hamburger Akademie für Publizistik und der Akademie der Bayerischen Presse, Armin Sellheim, ist am 20. August 2002 in seinem 74. Lebensjahr in Hamburg gestorben. Der gelernte Zimmermann und Jurist hatte von 1961 bis 1971 die Rechtsabteilung des Hamburger Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ und danach die Dokumentation des Blattes geleitet. 1978 wechselte er zur „Wirtschaftswoche“ nach Düsseldorf, 1981 übernahm er die Leitung der Akademie für Publizistik in Hamburg. 1989 wurde Armin Sellheim erster Direktor der Akademie der Bayerischen Presse.
12. September 2002 19/2002″

Einen Text von Armin Sellheim über Carla Kniestedt in “Sage&Schreibe” habe ich noch gefunden, einen weiteren im “Spiegel” über einen Konflikt im Deutschen Jagdschutz-Verband. Und an einem Buch hat er mitgeschrieben: “Berufsbilder im Journalismus: Von den alten zu den neuen Medien”.

Gerne hätte ich mit Armin Sellheim über dieses Thema diskutiert – und dabei recherchiert, ob er immer noch dasselbe tolle Parfum benutzt.

  Lina schrieb am September 8th, 2010 um 08:13

Ich war im Oktober 2008 an der Akademie. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Interview-Einheit mit Herrn Bormann – so viel habe ich selten an einem Tag gelernt. Vieles von dem, was er uns beigebracht hat, lässt sich auch wunderbar in privaten Gesprächen anwenden… :-)

Vielen Dank an meinen netten Volokurs und an unsere grandios entspannte “Kursmutti” Wolf Paarmann!

  Carla Schulte-Reckert schrieb am September 9th, 2010 um 13:28

Verehrte AfP-Kolleginnen und AfP-Kollegen !

Ich jubele gerne hier mit, denn ich kann ja nicht bei der Feier dabei sein. MIST! Denn: Ihr seid die Größten in Sachen Veranstaltungsbetreuung – und natürlich fast überirdisch in Sachen Journalismus-Ausbildung! Ich wünsche EUCH von Herzen erfolgreiche weitere 40 Jahre – und der FES-JournalistenAkademie, dass wir bei Euch immer Gast sein dürfen!
Herzlichst
Carla Schulte-Reckert
Leiterin FES-JournalistenAkademie

  Thorin schrieb am September 9th, 2010 um 19:08

Ich war im Januar 2009 in der Akademie. Und ehrlich: Es waren vier der coolsten Wochen meines Lebens. Selten habe ich so viele tolle Leute auf einem Haufen erlebt. Deshalb alles Gute und viel Erfolg in den nächsten 40 Jahren.
Aber eine Sache noch für die Rubrik “Wer hat noch Jubiläum”: Die Rheiderland Zeitung in Weener (Ostfriesland) hat gerade ihr 150. Jubiläum gefeiert. Da war ich selbst dabei. Mit toller 104-seitiger Jubibeilage, an der ich mitarbeiten durfte – der Journalismus hat mir echt viel gegeben.

  Kai Schächetle schrieb am September 10th, 2010 um 11:33

Ich habe die Akademie bislang nur einmal von Innen gesehen. Das war im Winter 2008, als wir kurzentschlossen freie Journalisten zusammengetrommelt hatten, um gemeinsam darüber nachzudenken, wie wir unseren Ärger konstruktiv verarbeiten können. Und es lag nicht zuletzt an der guten Arbeitsatmosphäre in den Räumen der Akademie, dass am Ende des Tages die Erkenntnis gereift war, dass es am sinnvollsten wäre, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.

Neun Monate später ist daraus der Verband Freischreiber entstanden. Insofern kann man sagen: In der Akademie ist eine tolle Idee gezeugt worden. Dafür: vielen Dank.

Und damit: herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum, Kai Schächtele

  Joachim Schirrmacher schrieb am September 10th, 2010 um 13:14

Die Akademie hat mich geprägt mit ihrer Haltung des unabhängigen Journalisten. Hier habe ich meine Liebe zu langen Interviews entdeckt. Dafür bin ich sehr dankbar! Allerdings: Vor 15 Jahre zahlte „Die Zeit“ 5.000 Mark für ein Gespräch mit Bianca Jagger. Dabei galt das Blatt damals als defizitär, heute ist es sehr profitabel.
Tief im Gedächtnis verankert ist das Haus in der Magdalenenstraße, mit Blick auf die Alster. Heute erscheint der Standort als leblose Luxusvilla. Typisch Hamburg, das Geld verdrängt die Kreativen. Den Standort habe ich als Anerkennung verstanden. Es erscheint heute undenkbar, dem Journalismus so einen herausgehobenen Ort zuzuweisen.
Von den Dozenten sind Christian Sauer mit seiner zurückhaltenden Zugewandtheit und Cord Aschenbrenner mit seiner unerbittlich und unbestechlich Textkritik herausragend (was Cord wohl zum Wort „Zugewandtheit“ sagt?). Schon alleine daher, dass der Kurs „Schreibcoaching“ jetzt im sechsten Jahr ist.
In fast allen Kursen stimmte die Chemie in der Gruppe. Wohl kein Zufall, sondern der Geist des Hauses.
Ich wünsche mir von der Akademie, dass sie sich nicht nur um Politik, Lokales und Wirtschaft kümmert, sondern auch darum was die Menschen offenbar am meisten interessiert, die Alltagskultur. Mode und Design nehmen am Kiosk den größten Raum ein.
Ich wünsche der Akademie und uns Journalisten das die Stadt Hamburg endlich(!) die Bedeutung der Kreativwirtschaft erkennt. Man ruht sich auf den Erfolgen der Vergangenheit aus. Aber: Viele Verlage sind schon in Berlin, ich muss mich immer mehr rechtfertigen, warum ich in Hamburg arbeite.
Und ich wünsche mir, dass die Akademie Schule macht. Denn so eine exzellente und preiswerte Weiterbildung gibt es z.B. im Design nicht. Man kann hier also wirklich viel lernen. Danke.

  Janet Niemeyer schrieb am September 12th, 2010 um 16:11

Der Anfang war Spaß pur (beim Volo-Kurs), dann kam die Arbeit (bei den journalistischen Seminaren), dann beides (bei der beruflichen Neu-Orientierung) – und nun wird ein ehemaliger Dozent mein neuer Chef. Danke, Akademie.

  Felix Zimmermann schrieb am September 20th, 2010 um 13:02

Danke für, Kai Schächtele hat’s oben schon gesagt, für die Räume, um die freien Journalisten endlich mal unter ein Dach zu kriegen! Das war der Auftakt für die Gründung der Freischreiber, wir werden das der Akademie nie vergessen [war nämlich damals nicht einfach, was zu finden, aber mit vollen Herbergen haben auch schon andere Geschichten begonnen].

  Gregor A. Heussen schrieb am September 21st, 2010 um 09:16

Wie schön, wenn jemand sich so auf Inhalte konzentriert, dass er die Geburtstagsfeier zwischen seine Termine quetschen muss: Dokumentarische Dramaturgie bis Sonntag Abend, am Montag dann “Texte schreiben” und am Montag Abend die große Feier. Wie schön zu erleben, wenn am Sonntag Abend die Teilnehmer nach drei anstengenden Tagen das Haus in der Warburgstraße angeregt, und offensichtlich froh verlassen mit dem festen Willen, wiederzukommen. Herzlichen Glückwunsch für die Leistung von bislang 40 Jahren, herzlichen Glückwunsch für den Willen zur inhaltlichen Neugier und Veränderung. Auf viele Jahre weiter so!

  Thomas Bauer schrieb am September 21st, 2010 um 13:42

An was erinnere ich mich? Es war ja schließlich bereits 1986/1987, ganz schön lange her, als ich mit dieser irrwitzigen Mischung von Fachzeitschriften-Journalisten die unterschiedlichsten Defizite entdecken und lustvoll bekämpfen durfte… Augen zu, und … sie sind wieder da, die „Trichtertechnik“ beim Interview, der wahre echte Haller als Dozent, nein, wie hieß dieses wunderbare Original, dieser multigebildete ehemalige Privatleher von Springer Junior, der mit uns Bildunterschriften als Bildungstexte dichtete und sein (dem Körperumfang nach zu schließen) üppiges Gnadenbrot lustvoll mit der lyrischen Untertextung vom jährlich grüßenden Spargel und der eigentlich immer gleichen Erdbeere fristete. DEr so genußvoll leibte und lebte, dass nciht mal ich als damals militanter Nichtraucher ihm hätte verwehren wollen, im Seminarraum zu rauchen. Und Burgula O. das Selbstmarketing-Wunder, mit der großen Uhr und dem (kurzen) grünen Rock, an den sich jeder erinnerte. Armin Sellheim, der beim Interviewtraining zum Thema „Jagen“ einfach mal provokant das Trichterziel vorweg nahm: „Weil ich Lust am töten habe“. Mein Interview-Kollege, der sich gerne die Geschichte von der verbotenen Liebe zu seiner Lehrerin entlocken ließ… Die Spiegel-Datenbank, in der wir ein Jahrzeht vor dem Internet staunend die Archiv Arbeit mit der digitalen Suchmaschine kennen lernten. Mein erstes Layout und natürlich das Wunderwerk des Journalismus – der „Journibalist“. Wie lange ist das her? Kann nicht sein. DANKE liebe Akademie!

  ulrich w. schrieb am September 21st, 2010 um 17:05

habe gerade noch mal nachgeschaut, war im oktober 1977. damals noch in einer der schönsten villen von harvestehude in der magdalenenstraße. leider war es nur ein 4 tage seminar. thematisch wurden nachrichten im hörfunk behandelt. ich kann mich nach der langen zeit nur noch an eine sehr interessante zusammensetzung der teilnehmer erinnern. an volontäre und redakteure, denen der beruf am herzen lag und sich engagiert einbrachten. gern möchte ich nochmal in dieser runde sein, wenn es ginge. motor und spiritus rector dieser damals einzigartigen veranstaltung war der leider viel zu früh gestorbene kurt maschmann, dessen Einsatz und Rat jeder zu schätzen wußte. Seminare habe ich einige besucht, aber keines war besser als dieses. viel glück für die nächsten 60 jahre und spur halten für einen guten und verantwortungsvollen. journalismus.

  Susanne Schaefer-Dieterle schrieb am September 21st, 2010 um 17:15

Gratulation zur einer tollen Jubelveranstaltung im stilvollen Ambiente mit Rednerinnen und Rednern, die etwas zu sagen hatten. Wohlfühlatmosphäre, gute Gespräche, Humor, eine Akademieleitung, die sehr persönlich, dennoch kompetent am Werke ist (Bravo Annette!), ein Team, das Spaß macht.
So kenne ich die Akademie seit vielen Jahren, habe einige sehr angenehme Wochen dort verbracht, als Redakteurin auf der Suche nach neuen Erkenntnissen, später auch als Referentin. Es darf so weiter gehen mit der Akademie – mit dem Journalismus erst recht. ssd

  Anne Buhrfeind schrieb am September 21st, 2010 um 21:23

Liebe Akademieleute, das war aber ein schönes Fest! Das Programm kurzweilig und klug, die Präsentation angenehm, die Musik und der Film: große Klasse! Passte alles. Und nette Gäste, gute Gespräche. Danke!

  Katrin Cürük schrieb am Oktober 13th, 2010 um 14:12

Gratulation!

Die vier Wochen an der Akademie sind mir in sehr guter Erinnerung geblieben und ich profitiere im Arbeitsalltag täglich davon. Außerdem habe ich ein paar sehr nette und interessante Menschen getroffen. Auch die beeindruckend natürliche und sympathische Kursleiterin Sylvie Wollschläger. An dieser Stelle viele Grüße.

Herzlichste Glückwünsche zum Jubiläum!

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